Hilfsprojekte

Bei einem der ersten Projekte, des neu gekrönten König, ging es darum die Wasserversorgung in Hohoe zu verbessern. Aus dem Dayi-Fluss wird das wertvolle Gut angesaugt und dem Wasserkraftwerk zugeführt, wo es mit Chlorkalk und Enthärter aufbereitet wird. Von der „Friedelsheimer Wassergruppe“, einem Zweckverband für Wasserversorgung, wurden Wassertransportpumpen und Druckregler organisiert, Margarete Schreinemakers – König Bansah war Gast in ihren Talkshows- finanzierte den Transport nach Hohoe.


Und eine Zuschauerin bei „Schreinemakers“, Frau Marianne Warnke wollte auch helfen, initiierte eine Aktion in ihrem Heimatdorf in Visselhövede in der Lüneburger Heide. Und schnell war das Startkapital für ein weiteres wichtiges Projekt zusammen – die Fußgängerbrücke über den Fluss Dayi. In der Vergangenheit mussten die von der Feldarbeit heimkehrenden Frauen über wacklige Baumstämme balancieren. Im Laufe der Jahre ertranken so an die zweihundert Frauen, die schwerbeladen von der baufälligen Brücke gestürzt waren. Dank vieler weiterer Spendenaktionen konnte die neue Brücke – übrigens die längste Fußgängerbrücke in Ghana – finanziert werden









Nicht minder prekär ist die Lage im Krankenhaus von Hohoe. Viel zu wenig Mediziner und Pflegekräfte sind in dem großen Krankenhausbeschäftigt. Im OP-Bereich fehlt es an Geräten für Desinfektion und Sterilisation, Medikamenten, Einwegspritzen, Kanülen und vielem mehr. Da es keine Rollbetten gibt, müssen Patienten auf Tragbahren von und zum OP transportiert werden. Viele Patienten werden Huckepack von ihren Angehörigen von und zur Klinik transportiert. So organisierte der König in Deutschland einen Container voller Medikamente und Einwegmaterial für Krankenhäuser und Health Center in seiner Heimat. Und er konnte engagierte Mediziner für einen Hilfseinsatz in Ghana gewinnen.



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