Problematik

Ghana ist mit seinen ca. 24 Millionen Menschen – das entspricht ca. 30% der Bevölkerungszahl ganz Deutschlands – auf einer Fläche annährend so groß wie die alte Bundesrepublik Deutschland – vergleichsweise dünn besiedelt.

Die Menschen Ghanas gehören verschiedenen Stämmen mit unterschiedlichen Traditionen und Sprachen an. Die Hauptstämme sind die Akan mit 44% Bevölkerungsanteil, die Mole-Dagomba (16%), die Ewe (13%) und die Ga (8%). Es gibt insgesamt 50 Stämme und 70 verschiedene Sprachen, Dialekte sind mit eingerechnet.

Sprachbegabung ist eine Notwendigkeit der Ghanaer um den Alltag zu bewältigen. Die offizielle Amtssprache ist Englisch, die Sprache des früheren Kolonialherrn. Auch Französisch wird gesprochen, sind doch alle Nachbarländer Ghanas, Burkina Faso im Norden, Elfenbeinküste im Westen und Togo im Osten, französisch sprachig.


Ghana ist wie die meisten afrikanischen Ländern reich an Bodenschätzen – was seit Hunderten von Jahren die Begierde des rohstoffarmen Westeuropas, heutzutage auch Amerikas, Indien und Chinas weckt. Die Armut ist dennoch geblieben, werden die Preise doch auf dem von den mächtigen Wirtschaftsnationen beherrschten Weltmarkt festgelegt. Das gilt auch für die angebauten Lebensmittel, wie z.B. Kaffee, Kakao, Palmöl, Nüsse, Früchte.

Die Landbevölkerung, die als Bauern, Händler und Handwerker arbeitet, muss sich mit harter Arbeit gegen die subventionieren Lebensmittelexporte Europas und Amerikas wehren. Sie wollen doch allen ihren Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen. Und dazu gehört regelmäßiger Schulbesuch in den staatlichen oder in den bevorzugten, weil besseren privaten Bildungseinrichtungen- von der Kindergrippe, über Kindergarten, Primary School, Junior und Secondary School, Fachschulen und Universitäten. Schulbesuch ist jedoch nicht kostenlos, so kostet z.B. ein Term (3 Monate) in einer privaten Primary School 30 GHC, umgerechnet etwa € 15, zzgl. Kosten für Schuluniform, Bücher, Schreibsachen und evt. noch Schulessen. Und wer das nicht finanzieren kann, kann sein Kind nicht zur Schule schicken!

Die Regierung Ghanas bemüht sich, schafft es jedoch nicht flächendeckend ausreichend Schulgebäude, Lehrmaterial, sanitäre Einrichtungen und medizinische Versorgung bereitzustellen. Und hier möchte König Bansah unterstützen und konzentriert sich auf den Bau neuer Schulen mit guter Ausstattung. Ein großes Dankeschön an alle Förderer dieser Projekte.





Trotz einer stabilen Demokratie, den vielen Rohstoffen und Bodenschätzen ist Ghana ein armes Land.






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